Willy-Walch-Stiftung spendet Notebooks für Familien mit schwerstkranken Kindern

Personen von links nach rechts: Dr. Christian Kirsch, Fa. Daprotec, Stefanie Molter, Koordinatorin Netzwerk für das schwerkranke Kind, Christopher Huber, Teamleitung Kinderhospiz- und Palliativteam Saar, Ria Seitz-Lenart, Vorstandsmitglied Willy-Walch-Stiftung, Paul Herrlein, Geschäftsführer St. Jakobus Hospiz gGmbH, Gaby Dippel, Stv. Vorstandsvorsitzende Willy-Walch-Stiftung und Dr. Michael Dippel, Vorstandsvorsitzender Willy- Walch-Stiftung Foto: Hospiz/Hüther/Honorarfrei

Geschwisterkind einer betreuten Familie des Kinderhospiz- und Palliativteam bei der Inbetriebnahme des gespendeten Gerätes. Foto: Hospiz/Honorarfrei

Bemerkenswerte 6.000 € für zehn Laptops

In der Corona-Krise soll der Unterricht für Schüler digital funktionieren. Doch nicht jede Familie mit schwerstkranken Kindern kann sich die passende technische Ausrüstung dazu leisten.
Durch die Corona-Pandemie gewinnt das Wort „Digitalisierung“ immer mehr an Bedeutung. „Homeoffice“ und „Homeschooling“ sind an der Tagesordnung. Die Familien sind dadurch zusätzlich belastet. Besonders trifft es Familien, die durch die Versorgung eines schwerstkranken Kindes ständig an ihre Grenzen gehen. Zu dieser Belastung kommt oft auch  die finanzielle Sorge. Nicht jede Familie kann sich einen Laptop leisten. Nicht selten machen die Kinder ihre Hausaufgaben auf dem Smartphone, weil die Familie über kein passendes Gerät verfügt bzw. mehrere Kinder mit einem Computer arbeiten müssen. Hier schafft die Willy-Walch-Stiftung Abhilfe. Durch die großzügige Spende von 6.000 € konnten 10 Laptops angeschafft und an die Familien abgegeben werden. „Es war uns ein großes Bedürfnis hier ein Stückweit Abhilfe zu schaffen. Die Familien sind schon genug gefordert“, begründet Dr. Michael Dippel, Vorsitzender der Willy-Walch-Stiftung, die Spende.
„Die große Freude und Dankbarkeit der Familien haben mich emotional sehr berührt“, so Dr. Dippel weiter. Die Not bei den Familien ist in dieser besonderen Zeit sehr groß. Die Angst vor dem Virus und Existenznöte setzen den Familien zu. Hinzu kommt die Sorge, dass die Geschwisterkinder in der Schule zurückfallen, weil sie nicht über das nötige technische Knowhow verfügen.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Willy-Walch-Stiftung für die großzügige Spende und Herrn Dr. Christian Kirsch von der Fa. Daprotec, der die Geräte unentgeltlich so eingerichtet hat, dass sie sofort einsatzbereit waren. Unser weiterer Dank geht an Frau Stefanie Molter, die Koordinatorin des Netzwerkes für das schwerkranke Kinder, die die Organisation dieser besonderen Spendenaktion in der Corona-Pandemie übernommen hat.