14. Fachkonferenz zur Kinderhospizarbeit

Das Recht auf Bildung und Erziehung beim schwerkranken Kind

Mittwoch, 25. Sep 2019
15:00 Uhr
Grube Reden, Verlesesaal Am Bergwerk Reden 10, 66578 Schiffweiler

Für die Bildung und Erziehung eines schwerkranken Kindes gibt es keine einfachen, standardisierten Wege und Lösungen. Sie stellt Eltern wie Bildungseinrichtungen vor ganz besondere Aufgaben. Bildung als wichtiges Element für ein erfülltes Leben, das auch eine Teilhabe am Miteinander in der Gesellschaft ermöglicht, ist jedoch ein unverzichtbares Recht jedes Kindes. Wie lassen sich aber Erziehung und Bildung in Einklang bringen mit einer ohnehin schon schwierigen Lebenslage, die geprägt ist von intensiver Betreuung, gesundheitlichen Krisen und permanenter Sorge um den Wohlbehalt des Kindes? Wie kann in einer solchen Situation Erziehung gelingen, im Sinne der Entwicklung der Fähigkeiten eines Menschen und seiner sozialen Einbindung in unsere Gesellschaft? Wieviel Aufmerksamkeit oder „Verwöhnung“ ist angemessen – auch mit Blick auf weitere Geschwister, die in diesen Familien einer oftmals besonderen Belastung ausgesetzt sind? Und wie gelingt es im Sinne der Bildung und Erziehung die Begabung und Fähigkeiten von schwerkranken Kindern zu erkennen und zu fördern?

  • Begrüßung
    Beate Leonhard-Kaul (Krankenhausoberin St. Josef Kohlhof/Marienhausklinik Ottweiler)

  • Grußworte
    Monika Bachmann (Ministerin für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie)
    Sören Meng (Landrat Landkreis Neunkirchen)

  • „Das Recht auf Bildung und Erziehung beim schwerkranken Kind“
    Fachvortrag Dr. Olaf Hampel
    (Dipl.-Psychologe Sozialpädiatrisches Zentrum, Marienhausklinik St. Josef Kohlhof)

  • Podiumsgespräch mit Vertretern aus Bildung, Medizin und betroffenen Familien

  • Ende der Veranstaltung gegen 18.00 Uhr